{{indexmenu_n>3}} ====== In Entscheidung gestellt ====== Als Gott Licht und Finsternis von einander trennte und Gut und Böse einander gegenüberstellte, schuf Er die Herausforderung für mich und für dich, uns für die eine oder andere Seite zu entscheiden. Ich möchte mir vorstellen, dass dabei auch die Entscheidung vor uns steht zwischen Gott und 'Ungott'. Das ist natürlich ein Gedanke, der total ins Leere gehen kann. Weil hier zwei völlig Verschiedene einander gegenüberstehen: Gott, als Inbegriff alles Guten, Schönen, Lebendigen, dem nur das absolute Nichts gegenübersteht. Und doch muss jeder Mensch die Entscheidung treffen: Wähle ich Gott oder das letztendliche Vergehen, über dessen Wesen und den Weg dorthin ich nicht zu reflektieren wage. "Ganz nahe mit Gott gehen" – das ist der Weg zum Leben schlechthin. Auch wenn wir uns das nicht vorstellen können. Aber es ist ein Weg, der ständig neu die Entscheidung fordert: wähle aktiv und bewusst, oder die geistliche Schwerkraft zieht dich unweigerlich vom Weg mit Gott auf den Weg der Erfüllung eigener Vorstellungen, Wünsche und Begierden. Hier trennt sich die menschliche Selbstverwirklichung von der Verwirklichung des göttlichen Planes für dein Leben. Es gibt vieles zu verwirklichen. Aber wir entscheiden ständig neu, was wir verwirklichen wollen. ===Anspruchsvoll=== //"Vater, Du hast gute Pläne, aber zwingst uns nicht, ihnen zu folgen. Ich spüre in mir andere Scheinpläne, die von Dir wegführen. Hilf mir, bitte, täglich gute Entscheidungen zu treffen, die mich auf dem Weg mit Dir befestigen. Bewahre mich vor Entscheidungen, die von allein aus mir heraus getroffen werden. Lass mich heute aus Liebe ganz nahe mit Dir gehen."//