Beziehungen

Gott hat uns Menschen zur Gemeinschaft geschaffen. Aber ganz bald wurde deutlich, dass wir Menschen erst lernen müssen, damit umzugehen. Dem ersten Menschen, der damit schwere Probleme hatte, Kain, rief Gott zu:

„Warum regst du dich auf und lässest den Kopf hängen?
Merkst du nicht selbst? wenn gute Regungen in dir sind, kannst du den Kopf hochhalten.
Aber wenn Du unguten Gedanken nachgehst, pass auf, dann lauert Sünde vor deiner Tür und will dich irreführen.
Du sollst und kannst aber darüber herrschen.“ (frei nach 1. Mose 4,6-7)

Andere Menschen können uns zu Helfern und Führern werden. Aber weil sie, wie wir frei sind, mit Gott zu gehen, oder eigenen Gedanken zu folgen, sind sie oft auch eine Herausforderung für uns. Die guten und die bösen Triebe wirken in meinen Nächsten wie in mir.

Beziehungen sind darum Arbeit und gelingen nicht von allein, schon gar nicht, wenn ich mehr vom Nächsten erwarte als ich selbst bereit bin beizutragen. Gemeinsam können wir auf Gott ausgerichtet einander zum Segen werden.
Wenn wir mehr nebeneinander her leben, können wir uns gegenseitig schwer behindern.

Darum lasst uns lernen:
Einander nicht im Weg zu stehen,
uns auch nicht aus dem Weg zu gehen.
Sondern gemeinsam Seinen Weg zu gehen,
mit Gottes Hilfe!

Anspruchsvoll

„Vater, Du hast uns Menschen einander zur Seite gestellt. Manchmal leide ich mehr darunter, als dass ich mich an meinen Nächsten freue. Aber weil es Dein guter Gedanke war und ist, will ich lernen, mich von keiner Not herunterziehen zu lassen, sondern um gute Gedanken zu ringen und an der Beziehung zu arbeiten, so viel mir möglich ist. Dazu hilf mir durch Deinen Geist.“