Manchmal erscheint es wunderbar, die Nähe Gottes zu suchen und manchmal spüren wir sie so stark. Und dann kommen Tage, an denen alles Interesse daran verflogen ist und man sich fragt, ob das überhaupt real und wirklich sein kann.
Das ist bitter. Da verläuft das Leben wie ausschließlich auf der biologischen Ebene. Alle Tätigkeiten sind nur auf die Erde bezogen.
Und doch … ganz weit verborgen im Herzen weiß ich noch: Gott liebt mich und wartet auf mich.
Was ich an Worten zu Ihm hochschicke, scheint an der Decke abzuprallen und legt sich schwer aufs mein Gemüt.
„Gott, Du bist da, auch wenn ich nichts spüre und allein in mir gefangen scheine. Du bist und bleibst, wer Du bist. Auch in dieser Lage glaube ich an Dich. Ist das Anbetung?
Es genügt dass Du es weißt. Bitte, hilf mir, diese Dürre zu durchgehen und hole mich heraus, wenn es für Dich wieder dran ist. Mehr noch: Lass in dieser Dürre in mir etwas verändert werden, dass ich Dich danach um so klarer lieben und erkennen kann.“