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Durchatmen

Vater, ich bin ganz weit unten, aber ich hoffe, dass ich wieder durchatmen kann.

Ich erhebe meine Augen zu Dir – jetzt ist nicht der Moment, viel zu denken. Jetzt will ich nur meine Kraft, meinen Willen neu an Dich binden. Darum sage ich Dir die Grundwahrheiten Deines Heils:

Du hast mich erschaffen, ich bin kein Zufallsprodukt und auch nicht zuerst Frucht meiner Eltern – ich gehöre Dir!

Wohl bin ich, wie alle Menschen, gefallen, aber Du bist gekommen um das Verlorene zu suchen, darum gehöre ich Dir!

Wohl setzt der Feind alles ein, mich zu schädigen und für sich zu gewinnen, aber Du bist gekommen um die Werke des Teufels unwirksam zu machen, darum gehöre ich Dir!

Auch wenn ich gefallen bin und durch Sünde dem Feind die Hand gereicht habe – ich ziehe sie voll Schrecken zurück und bitte Dich um Vergebung und gehöre damit aufs neue nur Dir!

Du, Herr Jesus, hast mich berufen und erwählt, Dir zu gehören, und ich nehme Deinen Ruf an, also gehöre ich Dir!

So kann ich im Aufblick zu Dir neu Stellung beziehen und dem Feind widerstehen. Im Namen Jesu muss er weichen.

Du hast mir die Vollmacht gegeben über alle Macht des Feindes, darum widerstehe ich ihm im Namen Jesu.

Vor allem widerstehe ich den Mächten der Bedrückung, die mir den Mund verschließen: Im Namen Jesu weicht!

Ich widerstehe den Mächten der Unwürdigkeit, die mir weismachen wollen, ich hätte kein Recht, so zu beten: Im Namen Jesu weicht! Ich habe das Recht in meinem eigenen Leben zu herrschen mit Christus. Ich nehme dieses Recht in Anspruch.

Ich widerstehe den Mächten, die mein Gebet nur stumm in mein Herz binden wollen, weil sie wissen, dass das ausgesprochene Wort sie vertreiben wird: Im Namen Jesu weicht! Ich werde dies hörbar aussprechen!

Und ich bitte den Heiligen Geist, mein Gebet im Herzen und auf den Lippen zugleich wahrhaftig und kräftig zu machen.