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Ich weiß nicht, wie ich beten soll

… denn was wir beten sollen, wie sich's gehört, das wissen wir nicht; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern; und der die Herzen ergründet, der weiß, was der Geist im Sinn hat; denn er vertritt die Heiligen nach Gottes Art.
Das aber wissen wir, dass bei denen, die Gott lieben, ER in allem zum Guten mitwirkt – das sind die, über denen eine heilsgeschichtliche Berufung liegt, weil ER an ihnen schon im Voraus etwas erkannte und sie zur Ebenbildlichkeit Seines Sohnes bestimmte …
Römer 8,26b-28

Vater, ja, ich weiß nicht einmal, wie ich anfangen soll. Ich weiß wirklich nicht, wie es sich zu beten gehöre – aber der Geist kommt dem offensichtlich zuvor – mit uns zusammen geht er ans Beten. Und was Paulus davor schrieb, gilt ja für unser Beten ausdrücklich genauso: Ich bete in der Hoffnung, dass Du meine Worte recht aufnimmst!

Dein Geist selbst wird aktiv und nimmt mit und für uns auf, was ich selbst nicht recht ausdrücken kann. Er betet in mir, wie es Dir, Gott, gemäß ist.

So darf ich also das Sehnen meines Herzens nun in Seine Hände geben.

Vater, ich bin da und mein ganzes Herz und Sein ist da - nimm Du mich auf.

Ich will Dich mit allem lieben, was ich bin und habe - aber ich merke dabei, wie sehr Du zu lieben bist, weit über alles hinaus, was ich selbst vermöchte!